• Idee gesucht für bessere Energieeffizienz in Unternehmen

    Umfangreiche Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz und der Gebäudesanierung sind für
    eine umweltverträgliche Energieversorgung unverzichtbar. Im Mittelstand nimmt das Thema
    Energieeffizienz eine bedeutende Rolle ein, denn die Energiepreise belasten vor allem kleine
    und mittlere Unternehmen. Maßnahmen, die zur Energieeffizienz beitragen, stärken die internationale
    Wettbewerbsfähigkeit und reduzieren den Fixkostenanteil in den Unternehmen.

    Somit führt die Energieeffizienz nicht nur kurz-, sondern auch langfristig zu einer Win-Win-
    Situation. Der Mittelstand steht für Nachhaltigkeit und ist gewillt, Energieeffizienzmaßnahmen
    umzusetzen. Hierfür muss der Zugang zu Finanzierungsmitteln gewährleistet sein, ohne die die
    notwendigen Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen
    nicht zu bewältigen sind.

    Ziele und Maßnahmen sind:

    • Einsatz und Beschaffung klimafreundlicher Rohstoffe und Vorprodukte
    • Einsatz klimafreundlicher Produktionsverfahren und -strukturen
    • Reduktion der CO2-Emissionen durch Erhöhung der Energieeffizienz
    • Reduktion der CO2-Emissionen durch Einsatz erneuerbarer Energieträger
    • Förderung der Nutzung klimafreundlicher Verkehrsmittel im Verkehrsverbund
    • Durchführung von Kompensationsmaßnahmen, falls Aktivitäten im eigenen Umfeld nicht möglich bzw. nicht sinnvoll durchführbar sind

    Das Land Hessen will durch die Nachhaltigkeitsstrategie außerdem die Erfahrungen und das Expertenwissen aus hessischen Unternehmen zusammenführen. Unternehmen, die bereits erfolgreich Maßnahmen zur CO2-Einsparung und Energieeffizienz umgesetzt haben, sind herzlich willkommen. Sie können ihre Erfahrungen in der Sammlung der Best-Practice-Beispiele weitergeben. Machen Sie mit - werden Sie eines der "100 Unternehmen für den Klimaschutz".

    Mehr auf der Startseite von Hessen aktiv: 100 Unternehmen für den Klimaschutz 
    oder in der PDF-Datei 100 Unternehmen für den Klimaschutz.

  • Gebäude und Gebäudetechnik

    Mögliche Maßnahmen im Bereich Gebäude und Gebäudetechnik:

    • Installation von Bewegungsmeldern und Dämmerungsschaltern zur Steuerung der Lichtquellen
    • Einsatz von Steckerleisten im Bürobereich zur Reduzierung der Stand-by-Verluste
    • Einsatz stromsparender Leuchtstoffmittel
    • Geregelte Abschaltung des Servers am Wochenende
    • Einsatz energiesparender PCs und Drucker
    • Einsatz energiesparender Geräte, wie Kopiergeräte mit Energiesparzertifikat und Klimaanlagen
    • Klare Festlegung für die Wartung und Einstellung der kältetechnischen Anlagen im Rahmen der Serviceverträge
    • Einführung einer Spezial-Software für ein zentralisiertes Energiecontrolling
    • Übergeordnete Regelung der Heizungssteuerung für Büroräume
    • Erneuerung der Werkstattfenster
    • Einsatz hochdämmender Dachisolierung
    • Einsatz von Hocheffizienz-Pumpen
    • Einsatz eines Blockheizkraftwerks (BHKW) für die Wärmeversorgung und Teil-Stromversorgung
    • effiziente, sparsame Lüftungs-/Klimatechnik und Gebäudeleittechnik in allen Bereichen
    • Energetisch optimierte Druckluftversorgung mit drehzahlgeregeltem Kompressor
    • Wärmerückgewinnung für Druckluftkompressor
    • Beseitigung der Leckagen der Druckluftversorgung
    • Reduzierung des bereitgestellten Druckluftniveaus der Druckluftversorgung
  • Logistik & Mobilität

    Mögliche Maßnahmen im Bereich Mobilität und Logistik:

    • Motivation der Mitarbeiter zur Bildung von Fahrgemeinschaften
    • Schulungen zum energiesparenden Umgang mit Firmenwagen
    • Einsatz von Fahrrädern auf dem Werksgelände
    • Einführung von Jobtickets zur Förderung der Nutzung der ÖPNV
    • Einsatz klimafreundlicher Fahrzeuge im Firmenfuhrpark
    • Einführung eines elektronischen Tourenplansystems für die externe Logistik

    Weitere Ideen & Anregungen finden Sie im VCD-Leitfaden "Effizienter Fuhrpark".

  • Eigene Wertschöpfung

    Mögliche Maßnahmen durch die eigene Wertschöpfung:

    • Strombezug aus regenerativen Quellen
    • Erzeugung des Warmwassers über Solarthermie
    • Umstellung der Heizung von Erdgas auf Pellets
    • Betrieb einer Holzhackschnitzel-Heizanlage mit Schnitzleranlage für Stückholz, die vor allem unbehandelte Holz-Abfälle sowie Kistenverpackungen verheizt
    • Verkaufsverpackungsrecycling durch energetische Verwertung (Beispiel: Verbrennung umbehandeltes Holz)
    • Zentrale Lüftungsanlage mit Abluft-Wärmerückgewinnung
    • Einsatz einer neuen Lüftungsanlage mit direkt befeuerten Lufterhitzern
    • Einsatz von Systemen zur Wärmerückgewinnung
    • Installation einer Photovoltaikanlage
    • Aufbereitung von Prozesswasser und damit Reduzierung des Einsatzes von Frischwasser
  • F&E & Konstruktion unter Einbeziehung der Möglichkeiten zum Recycling

    Mögliche Maßnahmen durch Forschung, Entwicklung & Konstruktion unter Einbeziehung der Möglichkeiten zum Recycling bzw. der Entsorgungswege :

    • Einsatz klimafreundlicher Rohstoffe und Vorprodukte
    • Steigerung der Materialeffizienz
    • recyclinggerechte Konstruktion (Nutzung von Sekundärrohstoffen)
  • Beschaffungswesen und klimafreundliche Organisation

    Mögliche Maßnahmen durch Beschaffungswesen und klimafreundliche Organisation :

    • Mitarbeiterschulung / Informationsmaterial zum energiesparenden Umgang am Arbeitsplatz
    • Ausbildung von Mitarbeitern zum Energiemanager
    • Umstellung von standortübergreifenden Mitarbeiterbesprechungen auf Telefon- oder Videokonferenzen
    • Zusammenarbeit mit Lieferanten, die klimafreundliche Rohstoffe liefern (Umweltzertifikat)
    • Beschaffung klimafreundlicher Rohstoffe und Vorprodukte
  • Kompensationsmaßnahmen

    Mögliche Maßnahmen durch Kompensationsmaßnahmen :

    • Investition in erneuerbare Energien
    • Klimaneutralität durch Kompensation (z.B. freiwillig verifizierte Zertifikate)
    • Unterstützung von öffentlichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Ressourceneffizienz

    RESSOURCENEFFIZIENZ LOHNT SICH

    Entdecken Sie die Informationen und Arbeitsmittel des Kompetenzpools RE:

     

    Digitalen Effizienzatlas,

     

    der Ihnen in Form einer Google-gestützten Deutschlandkarte den Weg zu Förderung, Best Practice-Beispielen, Beratungsmöglichkeiten und sonstigen Informationen zur Ressourceneffizienz in Ihrer Nähe weist:

    www.vdi-zre.de/gute-praxisbeispiele.html

     

    EFA-Toolbox,

     

    Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) bietet in ihrer Toolbox zum ressourceneffizienten Wirtschaften erprobte Instrumente zur Potenzialaufdeckung und -nutzung für die Bereiche Produktion, Produkt und Kostenrechnung an. Seit dem Jahr 2000 wurden über 1.000 Projekte in zahlreichen KMU initiiert. Darüber hinaus entstehen unter Koordination der EFA kontinuierlich neue Konzepte und Projekte:

    www.efanrw.de/    efa-toolbox

     

    Elektronische Datenbank,

     

    in der bundesweit Informationen zu Vor-Ort-Beratungen, Investition und Amortisation, Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermitteln für Sie gesammelt sind:

    www.vdi-zre.de/datenbank.html

     

    Förderprogramm zur Rohstoff- und Materialeffizienz,

     

    individuelle Beratung für Unternehmen zur Steigerung der Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit:

    www.materialeffizienz.de

     

    Materialeffizienz-Selbstcheck,

     

    13 Fragen zum Thema Materialeffizienz auf

    www.materialeffizienz-selbstcheck.de

     

    MIPS online

     

    Das Wuppertal Institut bietet Unterstützung, Beispiele und Ansprechpartner für die Berechnung des Ressourcenverbrauchs von Produkten und Unternehmen:

    www.mips-online.org

     

    Prozesskettensystematisierung,

     

    die systematischen und zielorientierten Zugriff auf relevante Informationen zu Einsparpotenzialen bei industriellen Prozessen bietet:

    www.vdi-zre.de/prozessketten.html

     

    Ressourcencheck,

     

    mit dem Sie ohne großen Zeitaufwand eine erste Einschätzung von Ressourceneffizienz-Potenzialen in Ihrem Unternehmen bekommen können:

    www.vdi-zre.de/ressourcenchecks.html

     

    RKW Orientierungsgespräche zum Thema Ressourceneffizienz,

     

    kostenfrei, unverbindlich, bundesweit und ohne bürokratischen Aufwand:

    www.rkw-kompetenzzentrum.de/projekte

     

    RKW Schriftenreihe „Effizient mit Ressourcen umgehen“

     

    www.rkw-kompetenzzentrum.de/publikationen

     

    WebVideomagazin,

     

    in dem Unternehmensbeispiele und komplexe Informationen zum Thema Ressourceneffizienz leicht verständlich als Kurzfilme aufbereitet sind:

    www.ressource-deutschland.tv

         

     

    Kontakt VDI ZRE

    VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH

    Reinhardtstr.27c

    10117 Berlin Telefon

     

     

  • Energieeffizienzberatung

    Energieeffizienzberatung für kleines Geld Qualifizierte Energieberater helfen, Energiesparpotenziale im Unternehmen zu identifizieren und umzusetzen. Knapp zwei Drittel der Beratungskosten übernimmt die KfW. Bis zu fünf Prozent vom Umsatz machen die Energiekosten in vielen Betrieben aus. Doch besonders kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen oft Informationen über Einsparpotenziale. Die KfW bietet Zuschüsse zu Initial- und Detailberatungen von qualifizierten Energieberatern an, um diese Defizite zu beheben. KfW zahlt Zuschüsse zur Energieeffizienzberatung (Sonderfonds Energieeffizienz in KMU) Der Sonderfonds Energieeffizienz in KMU (kleine und mittlere Unternehmen) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der KfW. Das Förderprogramm soll KMU ermöglichen, die Potenziale für Energieeinsparungen zu erkennen und den Anreiz zu Investitionen geben. Im Rahmen der "Energieeffizienzberatung" werden Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Freiberufler gewährt. Durch die Beratung sollen Schwachstellen bei der effizienten Energieverwendung aufgezeigt und Vorschläge bzw. konkrete Maßnahmenpläne für Energie und Kosten sparende Verbesserungen gemacht werden. Weitere Details finden Sie hier.

  • Produktion Energieeffizienz

    Der effiziente Umgang mit Energie stellt eine Grundvoraussetzung für die nachhaltige Entwicklung unserer Wirtschaft dar. Die knapper werdenden und im Preis steigenden fossilen Energieträger, aber auch die Anforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes machen einen verantwortungsvollen und effi zienten Einsatz von Energie dringend erforderlich. Unternehmen, die dies in ihrer strategischen Planung berücksichtigen, senken ihre Betriebskosten aufgrund der guten Amortisation von Energiesparmaßnahmen in der Regel bereits innerhalb weniger Monate oder Jahre. Zudem stellen sie die Weichen für die Zukunft hin zu einer energieeffi zienten und damit wettbewerbsstarken Wirtschaft. Insbesondere bei Produktionsunternehmen gibt es viele Potenziale, wie der vorliegende Leitfaden der Aktionslinie Hessen-Umwelttech zeigt. Er basiert auf dem mit Mitteln des Hessischen Wirtschaftsministeriums und der EU geförderten Modellprojekt „Energieeffi zienz bei Großverbrauchern“, in dessen Rahmen anhand zweier Beispielunternehmen verschiedene energetische Verbesserungsmaßnahmen systematisch und unter Berücksichtigung von Rückkopplungseffekten analysiert wurden. Auf diese Weise konnte ein ideales Maßnahmenbündel für die Unternehmen erarbeitet werden. Die dargestellten Handlungsempfehlungen und Ergebnisse richten sich in erster Linie an produzierende Unternehmen mit relativ hohem Energieverbrauch – hierzu gehören auch viele kleine und mittlere Betriebe. Darüber hinaus sind viele Maßnahmen, etwa aus dem Bereich der Raumklimatisierung oder Beleuchtung, auch für weniger energieintensive Branchen von Interesse. Neben der Vorstellung verschiedener Einzelmaßnahmen gibt die Publikation eine Anleitung für eine regelmäßige und standardisierte Erhebung von Energieeinsparpotenzialen und zeigt auf, wie wichtig eine vernetzte Betrachtung der unterschiedlichen Maßnahmen ist. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und hoffe, dass Sie für Ihr eigenes Unternehmen wertvolle Impulse erhalten. Der Praxisleitfaden Energieeffizienz in der Produktion steht als PDF-Datei zum download zur Verfügung.

  • Berechnung Lebenszykluskosten

    Dass Energieeffizienz- und Klimaschutz-Maßnahmen notwendigerweise zu höheren Kosten führen, ist ein Irrglaube. Oft ist das Gegenteil der Fall: Investitionen in intelligente Technologien führen häufig dazu, dass die Kosten für Energie und Emissionsverminderung niedriger werden und sich die Gesamtkosten für Produktion und Entsorgung drücken lassen. Dies zeigt, dass sich Energieeffizienz über den Lebenszyklus eines Investitionsguts auszahlt und die reine Betrachtung von Anschaffungskosten oder die Amortisationsrechnung zu kurzsichtig sind. Zwar spricht u. a. die öffentliche Vergabeverordnung davon, auch Lebenszykluskosten und Energieeffizienz bei der Auswahl zu berücksichtigen. Dies findet in der Praxis mangels Berechnungsmöglichkeiten aber nicht im ausreichendem Maße statt. Um die Lebenszykluskosten-Betrachtung im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich zu stärken, haben ZVEI und Deloitte ein praktikables Instrument für verschiedene Anwendergruppen entwickelt. Damit werden Investitionsalternativen unter Einbezug der Energieeffizienz und deren ökonomischer Auswirkung transparent dargestellt und vergleichbar gemacht. Download PDF-Flyer "ZVEI: Automation - Energieeffizienz rechnet sich".

  • Green-IT im Rechenzentrum

    Green IT: Blauer Engel für Rechenzentren
    Der jährliche Stromverbrauch von Servern und Rechenzentren in Deutschland beträgt bis zu 10 TWh. Das entspricht einer Leistung von rund vier mittelgroßen Kohlekraftwerken. Dabei wird das Energieeinsparpotenzial mit 40 bis 50 Prozent bemessen. Um die enorme Einsparmöglichkeit zu heben, wurde das Umweltzeichen „Blauer Engel“ „...weil energie- und ressourcenbewusster Rechenzentrumsbetrieb” entwickelt. Das Besondere daran: Der Blaue Engel wird nicht nur für ein ITProdukt sondern übergreifend für die gesamte Dienstleistung eines Rechenzentrums vergeben. Die Vergabekriterien umfassen unter anderem die Erhebung des Ist-Zustands, ein kontinuierliches Monitoring des elektrischen Energieverbrauchs, der Temperaturen und der IT-Last sowie die Erstellung eines jährlichen Energieeffizienzberichtes. Der Blaue Engel für Energieeffizienz im IT-Bereich kann ab sofort beantragt werden. Mehr

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Veranstalter dieses Events: Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)
Networking-Event - Online Event Management mit der Ticketing-Lösung von XING Events

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