Teilnehmer auf Events aufmerksam machen und Erlebnisse schaffen

Jeder hat diese Erfahrung früher oder später bereits gemacht: Eine mit Freude erwartete Veranstaltung verläuft überhaupt nicht so, wie es sich vorgestellt wurde, oder wird schlicht und weg als langweilig und unspektakulär empfunden. Das hat direkt zur Folge, dass einem die Veranstaltung als schlecht im Gedächtnis bleibt und man keine Lust verspürt, einer weiteren Einladung des gleichen Veranstalters nachzukommen. Das kann geändert werden. Wie das gehen soll? Das ist leichter gesagt als getan. Kurzum, die Veranstaltung muss unverwechselbar und einzigartig werden! Gästen sollte das Gefühl gegeben werden, ein unverzichtbarer Teil der Veranstaltung zu sein. Wenn das geschafft ist, stehen alle nur erdenktlichen Möglichkeiten für eine erfolgreiche Veranstaltung zur Verfügung.

 

Um genau dies zu erreichen, gibt es jedoch kein Rezept, das sich auf jede nur erdenkliche Veranstaltung anwenden lässt. Jede Veranstaltung ist so individuell, dass sich immer exakt auf die Bedürfnisse des Veranstalters, der Gegebenheit, der Location und vor allem auf die Bedürfnisse der Gäste eingelassen werden muss. Nur wenn das Gesamtpaket stimmig ist, wird auch die Veranstaltung zum Erfolg. Die Herausforderung eines jeden Veranstalters liegt also darin, sich bereits vor der eigentlichen Planungsphase Gedanken darüber zu machen, aus welchem Grund die Veranstaltung überhaupt stattfinden soll und was man mit ihrer Durchführung bezwecken möchte. Ein Business-Event hat andere Maßstäbe als eine Elektro/House-Party im angesagtesten Club der Stadt. Sobald der Grund und das Ziel der Veranstaltung eindeutig feststehen, sind Ihren Fantasien keine Grenzen gesetzt – zumindest theoretisch, wenn man die liebe Budgetplanung einmal vernachlässigt.

 

Einen Wert zu schaffen, der ihre Gäste neugierig macht, ist das Herzstück einer gelungenen Veranstaltung. Das kann zum Beispiel durch einen nicht angekündigten „Special Act“ geschehen oder durch ausgefallene, vielleicht auch bis kurz vor Veranstaltungsbeginn geheime „Secretlocation“ geschaffen werden. Dem Gast wird so ein unvergessliches, einmaliges Erlebnis geboten, das er in Erinnerung behalten wird. Eine positive Erinnerung des Gastes an die Veranstaltung muss, wie bereits erwähnt, zum wichtigsten Ziel der Veranstaltung werden. Neben diesem unverwechselbaren Wert, den die Veranstaltung bieten muss, gibt es noch weitere Möglichkeiten, das Event-Erlebnis für den Gast aufzuwerten. Das kann beispielsweise durch eine Liveberichterstattung auf den gängigen Social Media Kanälen geschehen.

 

Denn wie unser Social Media & Events Report belegt, wird dieses Medium auch für das Empfindungsbewusstsein des Users und damit auch eines Gastes einer Veranstaltung zunehmend wichtiger. Eine einfache Möglichkeit für das Eventmarketing ist es, eine Twitterwall auf einem Business-Event aufzubauen. Durch diese können sich die Gäste in Echtzeit alle Tweets des betreffenden Hashtags ansehen und gewinnen dadurch direkt einen Gesamteindruck über das Empfinden der anderen Gäste und über das Thema der Veranstaltung. Außerdem könnte eine Veranstaltung bei großer Nachfrage online gestreamt werden. Dies erzeugt bei den Gästen, getreu dem Verknappungsprinzip, das Gefühl, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, bei der aber dieses Mal nur ein kleiner Teil realen Zugang zu dieser Veranstaltung hatte. Und dennoch können auch alle anderen Interessierten an der Veranstaltung virtuell teilnehmen.

 

Es gibt tausende Möglichkeiten, die Veranstaltungen von Morgen zu gestalten und damit ein Erlebnis für die Gäste zu kreieren. Der Kreativität und Umsetzbarkeit sind (zumindest theoretisch) keine Grenzen gesetzt. Also, ran an die Arbeit!

Tim Gieske

Tim Gieske

Tim Gieske ist ein echtes Nordlicht. Nach seinem erfolgreichen Studium und einem anschließenden Praktikum bei der XING AG in Hamburg hat es ihn themenbedingt in den Süden Deutschlands verschlagen: Nun besetzt er bei der XING EVENTS GmbH in München eine unterstüztende Position im Marketing und genießt die Zugehörigkeit zur Internet- und Eventbranche.
Tim Gieske

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