AllFacebook Marketing Conference

Diese Social Media Trends dürfen Sie nicht verpassen – unsere Insights von der #AFBMC

Was haben Influencer mit den Schlümpfen zu tun und warum sollte mein Content ein Einhorn sein? Zwei Fragen, die man sich nicht unbedingt alltäglich stellt. Nachdem man bei der diesjährigen AllFacebook Marketing Conference war, erkennt man aber ihre Daseinsberechtigung. Was es damit auf sich hat und welche Erkenntnisse es noch zu Facebook & Co. für Veranstalter gab, haben wir in unseren wichtigsten Insights für Sie zusammengestellt.

 

Machen Sie mehr aus Ihrem Unicorn-Content

Um es mit Larry Kims Worten zu sagen: Hauen Sie nicht irgendeinen Content in Massen raus, sondern nutzen Sie nur die besten fünf Prozent davon. Wie bestimmen Sie guten und schlechten Content? Gar nicht, denn Ihre Teilnehmer tun es! Als Marketing-Experte und Gründer der weltweit größten PPC Marketing Software WordStream sowie der Chatbot bildenden Software MobileMonkey ist Larry Kim der Meinung, dass die Interaktion mit Ihrem Content und die Klickrate bis hin zur gewünschten Konvertierung bei der Auswertung Ihrer Kampagnen ganz oben stehen sollten.

 

Sobald Sie Ihren Unicorn-Content identifiziert haben, heißt es: neu verwerten und bewerben! Eine hohe Interaktionsrate bedeutet, dass Ihr Content schon einmal in der ursprünglichen Form gut bei Ihrer Zielgruppe ankommt. Profitieren Sie von diesem Effekt und nutzen Sie vor allem auch Ihren Unicorn-Content weiter. Erstellen Sie zum Beispiel aus einem Blogartikel eine Infografik oder greifen Sie Ihr Blog-Thema erneut auf, indem Sie dazu ein Interview mit einem Branchenexperten führen.

 

Get a community or die tryin’

Eine Community aufzubauen ist kein kurzer Sprint, sondern ein langwieriger Marathon. Wer es aber am Ende schafft, durch’s Ziel zu laufen, hat vor allem eins: treue Teilnehmer, die jedes Jahr zu Ihrem Event erscheinen.

Auf der AllFacebook ist einmal mehr deutlich geworden, dass der Kunde/Teilnehmer im Mittelpunkt stehen sollte – und vor allem muss er auch gehört werden. Social-Media-Gruppen sind dafür das perfekte Mittel. Und warum sich diesem langwierigen Prozess aussetzen? „Weil Du so Vertrauen gewinnst, es mehr Bestand hat und sich am Ende für alles auszahlt“, betont Johanna Fritz in ihrem Vortrag.

 

Mit diesen drei To-Do`s gewinnen Sie die Gunst Ihrer Teilnehmer:

  1. Kennen Sie Ihre eigenen Werte und kommunizieren Sie diese auch.
  2. Bieten Sie kostenlosen Content an und helfen Sie Ihren Teilnehmern so bei Alltagsproblemen bei der Arbeit. Lassen Sie sich von Ihrer Community sagen, welche Inhalte sie haben will.
  3. Geben Sie Ihrer Community eine Struktur, setzen Sie klare Regeln auf und führen Sie die Gruppe.

Und wie bei jedem guten Marathonläufer heißt es auch beim Community-Aufbau: Ausdauer haben und trainieren, trainieren, trainieren.

 

So sieht der perfekte Facebook Post aus!Social_Media_Marketing

Wer seine Follower glücklich machen und mit seinen Posts erfolgreich sein möchte, der setzt auf knackige Posts ohne viel Schnickschnack. Konkret bedeutet das Folgendes:

 

Für Ihren Post wählen Sie etwa 50 Zeichen und setzen Hashtags sowie Emojis eher moderat ein. Optimalerweise integrieren Sie ein Video als Bildmaterial, weil dies die meisten Interaktionen mit sich bringt. Als I-Tüpfelchen veröffentlichen Sie Ihren Post am Wochenende, weil auch hier die Interaktionsrate am höchsten ist.

 

Anhand unterschiedlicher Faktoren wie Textlänge, Zeitpunkt des Posts, verwendete Hashtags und Interaktionen hat Quintly.com 12 Mio. Facebook Posts ausgewertet. Wer sich für Details der Studie interessiert, kann sich diese auf Quintlys Website kostenlos herunterladen.

 

 

Mikro-Influencer sind die neuen Makro-Influencer

Influencer-Marketing ist kein Trend mehr, sondern fester Bestandteil im Marketing-Mix vieler Unternehmen. Bis 2020 sehen Experten ein Potenzial von 990 Mio. Euro mit Influencer-Marketing. Wer davon Nutzen haben möchte, sollte laut der AllFacebook besonders auf zwei Dinge achten:

 

1. Setzen Sie Ihr Influencer-Marketing nach diesen drei Grundsäulen auf: Leidenschaft, Reichweite, Fachwissen.
Viele Unternehmen denken immer noch nach der Devise, Influencer wären vor allem für die Reichweitensteigerung da. Dabei ist dies die Aufgabe des Unternehmens. Was der Influencer leisten muss? Er muss für das Produkt und Ihr Unternehmen brennen, denn nur mit der richtigen Portion an Leidenschaft, wird er auch mit seinem Content die eigenen Follower beeinflussen können. Auch die Qualität des Contents ist wichtig, denn fachliches Know-How oder „expert generated content“ vom Influencer ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

2. Unternehmen sollten eher Mikro-Influencer im Fokus haben statt Makro-Influencer.
Hier kommen wieder die Schlümpfe ins Spiel. Jeder von ihnen bedient ein wichtiges Arbeitsfeld, für das er der Experte ist: Der eine backt, der andere hausmeistert und die andere weiß, wie man sich schminkt. Auf diesem Prinzip sollte auch Ihr Influencer-Marketing basieren. Relevanz ist hierbei Gebot Nummer 1. Arbeiten Sie lieber mit mehreren relevanten Mikro-Influencern zusammen, die eine überschaubare Reichweite bedienen, als mit einem großen Influencer mit viel Reichweite, der aber keine Relevanz für Ihre Branche hat. Tipp: Facebook und YouTube sind am erfolgreichsten, wenn es um Influencer-Marketing geht.

 

 

©conference.allfacebook.de

 

Storytelling vs. Erfolgstracking (Verkäufe)

Wo Marketing stattfindet, da wird auch gemessen. Jeder Redner der AllFacebook Conference, der die Frage nach dem Erfolgstracking nicht von selbst beantwortet hat, hat sie vom Publikum gestellt bekommen. Verständlich, denn Marketeers wollen schließlich auch wissen, was die eingesetzten Maßnahmen gebracht haben.

 

Viele setzen das Ziel aber direkt mit dem Verkaufsabschluss gleich. Dabei spielen auch die qualitativen Indikatoren eine wesentliche Rolle bei der Auswertung Ihres Influencer-Marketings.

 

Brand Fit: Ihre gewünschten Influencer müssen zu Ihrem Image und Ihrer Marke passen, um einen authentischen Eindruck bei Ihren Followern zu hinterlassen. Berücksichtigen Sie also immer auch, wie stark Ihre Marke mit der des Influencers zusammenpasst.

 

Audience Quality und Fit: Die Follower Ihrer Influencer sind Ihre Zielgruppe. Das bedeutet für Sie nichts weniger, als sicherzustellen, dass die Audience Ihrer Influencer stimmt.

 

Content Quality: Content muss relevant, interessant und unterhaltend für Ihre Zielgruppe sein. Soweit sollte dies bekannt sein. Wer dem Ganzen den berühmten Feinschliff verpassen will, setzt zudem Storytelling ein. Erzählen Sie damit durch ein einziges Bild eine ganze Geschichte zu Ihrem Produkt!

 

Formal sollten Sie für den Wiedererkennungswert eine markenspezifische Bildsprache festlegen und etablieren. Inhaltlich sollten Sie die Werte Ihres Unternehmens transportieren und das Verlangen schaffen, mehr über Ihre Produkte erfahren zu wollen. Wie sieht das in der Umsetzung aus? Hubspot hat gleich 15 spannende Beispiele für visuelles Storytelling zusammengestellt.

 

Obwohl sich qualitative Ziele nur schwer messen lassen, gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Tools, mit denen Sie die Auswertung Ihres Influencer-Marketings optimieren können z. B. InfluencerDB. Welche qualitativen und quantitativen Indikatoren dabei in Ihre Auswertung einfließen, kommt ganz auf Ihre gesetzten Ziele mit dem Influencer-Marketing an.

Antje Schwuchow

Antje Schwuchow

PR Manager at XING Events GmbH
Bereits seit vielen Jahren ist sie in den Bereichen PR und Marketing unterwegs. Zunächst arbeitete sie lange Zeit in Bonn auf Agenturseite für Kunden aus den verschiedensten Branchen – angefangen beim Outdoorbereich über die Themen Fitness und Gesundheit bis hin zu diversen Bundesministerien. Danach führte sie ihr Weg nach München, wo sie auf die Unternehmensseite sowie in den Finanz- und Kreuzfahrtenbereich wechselte. Mit der digitalen Eventbranche schlägt sie bei XING Events ein neues Kapitel auf.
Antje Schwuchow

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