Eventformate, KI

Eventmarkt: 5 spannende Eventformate, die Veranstalter kennen sollten!

Zu einem Event gehen und sich stundenlang nur Frontalvorträge anhören? Das war einmal! Events passen sich dem Trend der Zeit an, sie werden kommunikativer, digitaler, emotionaler. Erkennbar sind ebenfalls immer mehr interaktive Methoden als Bestandteil von Business-Events. Als Veranstalter ist es dabei wichtig, über die neusten und beliebtesten Eventformate informiert zu sein.

5 Eventformate, die Ihnen schon begegnet sein sollten            

1. Virtuelle Events und Messen

Per Live-Stream den ein oder anderen Vortrag von einem Event oder einer Messe online verfolgen können, ein nice-to-have. Nun hat sich die Welt aber ein Stück weiter gedreht – und die Event-Welt mit. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Events, die in Folge der digitalen Transformation der Eventbranche ausschließlich virtuell stattfinden. Das Online-Publikum ist bei virtuellen Events der Hauptadressat und theoretisch gibt es keine Teilnehmerbegrenzung nach oben. Sind virtuelle Events die Zukunft der Eventbranche? Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO von XING Events, gibt als Gastautor bei GCB auf diese Frage eine Antwort.

 

Ein gutes Beispiel für eine virtuelle Messe ist die VExCon, die 2018 bereits zum zweiten Mal veranstaltet wird. Virtuelle Messestände, direkter Austausch mit den Speakern per Chat und zwei Tage spannende Live-Vorträge, all das bietet die virtuelle Expo & Conference, die heute morgen ihre Türen geöffnet hat. Am Besten registrieren Sie sich schnell noch kostenlos, um nichts zu verpassen!

 

Zum Weiterlesen: Im Blogbeitrag verraten wir noch mehr Vorteile virtueller Events!

2. Analoge Events

Der Gegentrend zur Digitalisieung der Eventbranche: Analoge Events. Stellen Sie im engeren Sinne auch kein neues Eventformat da, gehören Sie trotzdem in diesen Artikel, denn: es ist momentan Trend, diese zu veranstalten. Zurück in die Vergangenheit, ein Event ganz ohne Störung und Ablenkungen – so oder so ähnlich könnte ein analoges Event in einem Satz beschrieben werden. Sie fragen sich nun bestimmt, was daran so gut sein soll, dass auf technische und digitale Hilfsmittel weitestgehend verzichtet wird. Wir verraten es Ihnen: Firmeninterna oder ungestörte Informationsvermittlung, es gibt viele Gründe für eine kleine Eventzeitreise.

 

Auch wenn es als Eventplaner schwer fällt das Smartphone und Tablet zu Hause zu lassen, glauben Sie uns, es kann durchaus gut tun eine digitale Pause einzulegen. Lassen Sie sich auf das Abenteuer ein. Denn eins ist sicher: Sie werden mit vielen Leuten ins Gespräch kommen.

3. Hybride Eventformate

Gleichzeitig vor Ort, gleichzeitig online. Physisch und digital gleichzeitig anwesend: Das schaffen nur hybride Eventformate, indem eine virtuelle Parallelwelt geschaffen wird. Ein Event findet dabei an einem Ort statt, und wird durch virtuelle und digitale Instrumente ergänzt. Hybride Eventformate vereinen somit die Vorteile realer und virtueller Events – die hohe Kontaktintensität von Veranstaltungen verbindet sich mit der immensen Reichweite von Internet und Social Media.

 

Und hybride Eventformate weisen einen weiteren Vorteil auf: Veranstaltungen werden für Menschen auf der ganzen Welt interessant, die wegen Terminengpässen, Reisekosten oder Ähnlichem nicht vor Ort sein können.

 

Zum Weiterlesen: Im Interview erklärt Ihnen Andreas Laube von MCI Deutschland, wie (digitale) Trends das Event-Erlebnis beeinflussen.

4. Interaktives Forum

Beim Interaktiven Forum liegt der Fokus auf der integrierten Interaktivität in das Event. Die Teilnehmerzahl ist bei diesem Eventformat begrenzt, da an den gemeinsamen Eröffnungsvortrag Berbeitungen von Themengebieten in Kleingruppen angeschlossen sind. Der Vorteil hierbei? Keine passive Informationsvermittlung, sondern bewusste Auseinandersetzung mit Themen. Und in Folge auch mehr Informationen, an die Sie sich bewusst erinnern können.

5. Barcamp

Last but not least – das Barcamp. Ein Barcamp, oder auch Unkonferenz, ist ein Event, bei der die Teilnehmer Inhalte und Ablauf selbständig organisieren. Es ist ein sehr offenes, partizipatives Format. Zur Beginn der Veranstaltung kommt es zur Sessionplanung: Diskussionen, Vorträge und Workshops werden festgelegt. Es gibt keine vorab gebuchten Speaker oder Leiter, Programmpunkte werden von den Teilnehmern gestaltet. Pluspunkt ist die sehr intensive und kommunikative Wissensvermittlung.

 

Denkanstoß für Sie: Events werden sich weiterentwickeln, dieser Prozess ist unaufhaltbar. Die Frage, die Sie sich stellen müssen ist, wie Sie Ihre eigenen Events in Zukunft gestalten wollen. Vielleicht haben Sie nach dem Lesen ja Lust bekommen, das ein oder andere Format auch in Ihre Veranstaltung aufzunehmen. Bedacht werden sollte dabei, welche Eventformate und welche Eventtrends für welche Veranstaltung passend sind. Größe, Ort und technische Möglichkeiten spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

 

XING Events Lesetipp: Auf unserem Blog verraten wir Marketing-Tipps für jede Eventphase.


Fazit: Interaktive und digitale Eventformate sind Trend. Wichtig ist bei dieser Entwicklung, wettbewerbsfähig zu bleiben. Wie Sie das umsetzen möchten? Das bleibt Ihnen überlassen. Schließen möchten wir mit den Worten von Aristoteles: “Man kann den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.”

Jenny Harms

Jenny Harms

Jennys Weg führte sie von Würzburg nach München. Hier tauschte sie ihr Studium der Medienkommunikation gegen ein Praktikum bei XING Events ein und widmet sich nun dem Content Marketing.
Jenny Harms

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