Event-Daten Intelligenz

Künstliche Intelligenz in der Eventbranche – Hype oder Segen? Basierend auf VExCon Panel 2019

Bettina Knauer

Dieser Artikel basiert auf einem Experten Online-Panel, das die Branchencommunity MICE Club für das Konferenzprogramm der VExCon 2019 inhaltlich kuratiert hat. Moderiert wurde das Gespräch von Katrin Schmitt, der damaligen Chefredakteurin des CIM Magazins.

Experten:

Kati Rittberger Managing Director, XING Events GmbH

Kati Rittberger ist seit März 2019 Geschäftsführerin von XING Events, wo sie 2013 als Head of Sales eingestiegen war und bereits seit 2014 zum Managment gehörte. Nach dem Diplomabschluss begann ihre Laufbahn 1994 beim amerikanischen Logistikkonzern United Parcel Service. Seit 2006 ist sie durchgängig in Führungspositionen von Unternehmen, die die digitale Transformation bestehender Geschäftsmodelle unterstützen.
 

Christoph Sedlmeir Gründer und Geschäftsführer, doo GmbH

Nach seinem Studium im Bereich Business Administration in Karlsruhe, Berkeley und Harvard war er acht Jahre für die Unternehmensberatung Bain & Company tätig. Seine Vision war es, die Interessen von Teilnehmern entlang der Teilnehmerreise eines Events besser kennenzulernen und auf dieser Basis die Event Experience für diese zu personalisieren. Auf dieser Grundlage gründete er 2014 gemeinsam mit Dr. Michael Liebmann die doo GmbH.

Katrin Taepke Bloggerin auf www.micestens-digital.de

Katrin Taepke organisiert mehr als 24 Jahren Messen, Kongresse, Tagungen, Workshops und Seminare unterschiedlichster Größe und Ausrichtung. Als Certified Meeting Professional und dem MBA für Entrepreneurship in der Tasche bloggt und berät sie auf www.micestens-digital.de über digitale Tools für Eventmanagement und interaktive Eventformate. Ihr Credo: Retten Sie die Welt vor frontaler Vortragsbeschallung und nutzen Sie digitale Tools für Ihre Prozesse.

Benjamin Lechler Client Service Director, cueconcept GmbH

Benjamin Lechler ist bei der cueconcept GmbH für Strategie und Beratung verantwortlich. Der gelernte Dipl.-Ing. für Veranstaltungs- und Produktionstechnik hat darüber hinaus einen MBA mit dem Schwerpunkt Eventmarketing und Live-Kommunikation absolviert. Er kennt die Wünsche der Kunden durch seine langjährige Tätigkeit in der MICE-Branche in- und auswendig. Sein Credo lautet: "Machen ist wie wollen, nur viel krasser".

Dr. Dustin Feld Co-Founder, adiutaByte GmbH, Fraunhofer Spin-Off

Dr. Dustin Feld, Mitgründer und Geschäftsführer der adiutaByte GmbH, promovierte 2016 im Bereich Optimierungsalgorithmik in Köln in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut. Durch die Kombination von innovativer Algorithmik und modernster Technologie in der Abteilung für „High-Performance-Computing“ konnte dann bei adiutaByte für Tourenplanung optimiert werden. Seit Januar 2018 entwickelt er Tools zur Prozessoptimierung in der ambulanten Pflege.

Katrin Schmitt: Was ist überhaupt KI?

Dr. Dustin Feld: KI ist eine Mischung aus mathematischen Methoden in einer Anwendung auf Computersystemen. Sie findet zwischen Mathematik und Informatik statt.

Allerdings wird der Begriff KI heutzutage ein wenig missbraucht und für alles verwendet, was gerade passiert: Algorithmen, Deep Learning, Machine Learning, Neuronal Networks etc.

Entscheidungsunterstützende Expertensysteme gibt es schon lange, heute können wir allerdings viel tiefer rechnen und tatsächlich Prozesse aus dem Gehirn nachbilden. Tiefe neuronale Netze also. Diese erkennen schon sehr gut, ob sich auf einem Bild eine Katze oder ein Hund befindet. Bei anderen Themen ist das deutlich schwieriger und für das Anlernen braucht man viele Testdaten. Deshalb spricht man dort noch lange nicht von einer starken KI. Denn eine starke KI müsste selbstständig Dinge lernen, die sie bisher noch nicht gesehen hat. Meiner Meinung nach sind wir davon weit entfernt. Aber das ist ein Streitpunkt in vielen Diskussionen.

Katrin Schmitt: Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass uns KI Zeit gibt und das ist gerade in der Eventbranche ein rares Gut. Wir könnten uns also Arbeit von Systemen abnehmen lassen, die sogar selbstlernend sind. Wo könnten wir da einsteigen?

Dr. Dustin Feld: Ich wüsste tausend Dinge, die man im Eventmanagement mit KI machen könnte. Beispielsweise verbringe ich viel Zeit damit, vor Events herauszufinden, mit wem ich mich treffen möchte – sowohl mit anderen Teilnehmern als auch mit den Ausstellern. Ich mache mir einen Plan. Vor Ort entscheide ich mich spontan für eine andere Session auf der Agenda. In diesem Moment gerate ich auf Veranstaltungen immer in Stress. Bei solchen Entscheidungen könnten mir KI-Systeme für mich relevante Veranstaltungsteile vorschlagen. So kann ich mir die Zeit nehmen, diese wirklich zu besuchen.

Katrin Schmitt: Kennen Sie Anwendungen in der Eventbranche, in denen die KI teilweise oder vollständig zum Einsatz kommt?

Kati Rittberger: Als wir vor zwei, drei Jahren angefangen haben, uns mit den vielen Daten, die bei uns generiert werden, auseinanderzusetzen, war das für viele von uns ein schier undurchdringliches Thema. Wenn man aber ein bisschen genauer hinschaut, sind es einfach intelligente, schnelle Rechenmodelle. Habe ich die Logik einmal verstanden, dann entsteht ein Vorteil, der schneller ist, der logisch ist, auf den man sich sogar lieber verlässt als auf die Aussage eines Kollegen.

Ich glaube, da stehen wir erst am Anfang und können noch sehr viel erwarten. Denn diese Algorithmen fangen an, auch aus Ausnahmen zu lernen. Ein Beispiel dafür sind Chatbots, mit denen wurde in den letzten Jahren viel ausprobiert. Wenn man in diese ein wenig Zeit und Liebe – also Empathie – hineinsteckt, dann können Chatbots gute Antwortgeber für die Fragen unserer Teilnehmer sein, zum Beispiel im Registrierungsprozess. Natürlich muss der Chatbot erkennen, wann eine Frage kommt, die nicht im Standard läuft, und dann die Intelligenz haben, diese Frage an eine Person weiterzuleiten. Das sind am Ende des Tages vielleicht so viele Standard-Ausnahmen, die ich wiederum über KI automatisieren kann.

Katrin Taepke: Face Recognition habe ich bereits bei zwei Veranstaltungen erlebt und es hat tatsächlich sehr gut funktioniert. Was ich so gar nicht gedacht hätte, da es dort einen ziemlich dunklen Eingangsbereich gab und ich mich gefragt habe, ob die Kameras dort zuverlässig die Gesichter erkennen können. Das gab es zum Beispiel beim DigiDay vom German Convention Bureau.

Was ist nun der Vorteil von Face Recognition gegenüber einem klassischen QR-Code? Es geht super schnell. Beispielsweise sagt der Anbieter FastLane, dass sie 400 Personen pro Kiosk in der Stunde einchecken können. Außerdem hat man sein Gesicht immer dabei – ganz im Gegensatz zu manchem Ticket. Darüber hinaus ist der Check-in mit dem Gesicht sicherer, denn einen QR-Code kann man fälschen.

Kati Rittberger: Die biometrischen Daten sind relativ schwer zu umgehen, das heißt auch Personen mit Kopfbedeckung oder Verletzungen im Gesicht können noch eindeutig identifiziert werden. Weil die biometrischen Punkte erkannt werden und kein Foto verglichen wird. So sind wahrscheinlich nur wenige Ausnahmen an einem separaten Counter zu klären.

Dr. Dustin Feld: Face Recognition ist technisch sehr gut. Keine Frage. Die Frage ist vielmehr, ob sie akzeptiert wird. Das ist einAspekt, den wir alle aktiv mitgestalten und uns dabei nicht auf Spezialisten verlassen sollten. Selbiges gilt für die Akzeptanz von Chatbots.

Katrin Taepke: Zu KI in der Eventbranche fallen mir außerdem Matchmaking-Algorithmen ein. Beispielsweise gibt es solche Matchmaking-Apps von congreet oder T-Systems. Oder auch Marketing Automation wäre sehr hilfreich im Eventmanagement und solche Automatisierungen gibt es heute bereits. Doch auch das wird noch nicht flächendeckend genutzt.

Katrin Schmitt: Gern würde ich noch in den Bereich Eventvermarktung und Community-Building einsteigen und mehr über Daten und deren Visualisierung erfahren.

Christoph Sedlmeir: Da würde ich gern auf dem aufsetzen, was Dustin Feld berichtet hat. Man kommt auf eine Veranstaltung und es gibt unterschiedliche Interessen. Der eine besucht ein Event aufgrund des Networkings und andere wegen des inhaltlichen Aspekts. Das sind Themen, die man als Veranstalter weit vor der Veranstaltung einsammeln kann. Da differenzieren wir zwischen Personalisierung und Individualisierung. Bei der Personalisierung geht es um Daten, die schon verfügbar sind, und im weiteren Verlauf des Einladungsprozesses kann ich weitere Informationen sammeln, um dann das Marketing, den Spannungsbogen zur Veranstaltung zu individualisieren.

Ein Beispiel: Anfangs, beim Versand von „Save-the-Date-Einladungen“ wissen wir noch nicht viel über einen Teilnehmer. Aber im Laufe der Zeit sammeln wir weitere Informationen, zum Beispiel über das Klickverhalten. Und die zweite oder dritte Einladungsmail kann man dann anpassen. Wer sich für Networking interessiert, erfährt in dem Newsletter, welche anderen Teilnehmer da sind und wer auf Inhalt geklickt hat, dem schickt man vorrangig weitere Programminhalte.

Das hilft beim Marketing und es hilft uns Veranstaltern, ein besserer Gastgeber zu sein. Für den Teilnehmer verbessert es das Event-Erlebnis.

Katrin Schmitt: Daten lernen, Daten auswerten. Datenschatz. Wie sieht das eigentlich bei XING Events aus?

Kati Rittberger: Das ist wirklich ein weites Feld. Bei uns in der Eventbranche sind die Bedürfnisse und Interessen des Teilnehmers das zentrale Gut. Für uns ist es also wichtig, dass wir erkennen, wo die Bedürfnisse unserer Zielgruppen liegen und darauf basierend die Inhalte der Veranstaltungen abstimmen. Richtig gut im Sinne von KI wird es dann, wenn möglichst viele Daten vorliegen. Je größer die Datenmenge ist, umso mehr kann ich aus diesen Daten ableiten.

Wir wissen, dass ein einzelner Veranstalter diese Daten allein gar nicht zur Verfügung hat, selbst wenn er seine CRM-Datenbank noch so gut pflegt. Wir haben dagegen einen verhältnismäßig großen Datenschatz, da wir auf das XING Netzwerk und damit auf 18 Millionen potenzielle Teilnehmer im deutschsprachigen Raum zugreifen zu können und wir selbst seit vielen Jahren Registrierungssysteme für Veranstalter anbieten. Das sind einige Teilnehmerinformationen, die wir im ersten Schritt fürs Benchmarking nutzen. Das heißt, wir geben den Veranstaltern Benchmarking-Informationen an die Hand, damit diese ihre Events beziehungsweise Eventtypen mit anderen, ähnlichen Veranstaltungen vergleichen können. Daraus leiten diese dann ab, wo sie momentan stehen. Was läuft gut? Was läuft schlechter als bei meiner Vergleichsgruppe, die ich regional oder eben nach Eventtyp definieren kann. Daraus kann man erste Handlungsempfehlungen ableiten, um das Event wirklich besser zu machen, insbesondere den Einladungsprozess. Wie erfolgreich ist mein Einladungsmarketing, wie läuft mein Conversion-Funnel und mit welcher No-Show-Rate muss ich rechnen?

Wo wollen wir hin? Selbstlernende Kampagnen, die erkennen, welche der Zielgruppen positiv auf die Ansprache reagieren. Diese sollen dann lernen, welche ähnlichen Zielpersonen man ansprechen muss, um mehr Teilnehmer zum Event zu locken. So könnte sich auch das Budget automatisch anpassen.

Das heißt, XING Events sorgt dafür, dass der richtige Teilnehmer zum richtigen Event gelotst wird – aufgrund seiner persönlichen Interessen, seines Status, seiner aktuellen Aktivitäten.

Katrin Schmitt: Ihr legt also den Grundstein für die individuelle Attendee Journey und doo personalisiert die weitere Reise noch?   

Christoph Sedlmeir: Korrekt. Wir steigen eine Stufe später ein. Wir haben einen geschlossenen Personenkreis, der aus einer XING Kampagne oder dem CRM eines Veranstalters kommt. Diesen „kippen“ wir in eine Marketing-Automation für dieses Event ähnlich wie bei klassischen Online-Shops, die ihre Kunden segmentieren. Da sehen wir als doo große Analogien und sehen, dass dieselben Methoden im Eventumfeld greifen.

Katrin Schmitt: Das ist spannend. Trotzdem sehe ich noch Vorbehalte, auchmit Blick auf die DSGVO, die vielen von uns große Fragezeichen aufgegeben hat. Gerade bei der Datenverarbeitung haben viele noch das Gefühl, das Ganze wäre abstrakt. Funktioniert Datenverarbeitung mit KI zusammen?

Dr. Dustin Feld: Die DSGVO reglementiert den Umgang mit Daten besser als zuvor. Das ist für alle Beteiligten in erster Instanz nervig, aber sobald man selbst darüber nachdenkt, was man an Daten preisgibt, ist man froh, dass es Regeln gibt. Die KI ist an dieser Stelle ziemlich emotionslos. Unsere KI erhält nur pseudonymisierte Daten, also keine persönlichen Daten. Ihr ist es auch völlig egal, welche Person dahintersteht und wir müssen da auch keine langfristigen Muster erkennen, weil das für Algorithmen oft gar keine Rolle spielt.

So nervig die DSGVO ich auch finde, so gut ist sie, weil wir in der Bevölkerung ein Umdenken beobachten konnten. Ich denke zumindest kurz darüber nach, ob ich meine Daten wirklich weitergeben will und das ist auch der Grund, warum ich Chatbots kritisch gegenüberstehe.

Benjamin Lechler: Die DSGVO hat erst einmal viele unserer Kunden aufgeschreckt, weil wir schon seit vielen Jahren Daten onsite sammeln. Wir stellen beispielsweise viele Produktpräsentationen auf Messen aus, bei denen wir auslesen, welche Informationen bzw. Buttons wie oft geklickt worden sind. Wir knüpfen also an die Vorfeld-Event-Auswertung an und schauen, wofür sich der Messebesucher vor Ort interessiert. Das sind Daten, die wir dann geclustert haben. Darüber hinaus gibt es noch mehr Möglichkeiten, Besucherströme über WLAN oder Kamerasysteme zu verfolgen. Man muss halt der DSGVO entsprechend mit den Daten und auch mit den Kamerasystemen umgehen. Dann kann man da sehr wertvolle Informationen ablesen. Aber auch da sind wir noch weit weg von Künstlicher Intelligenz, weil die Datenmengen es nicht zulassen, dass irgendetwas Selbstlernendes entsteht.

An der Stelle sind wir Überzeugungstäter, bauen für unsere Kunden erst einmal eine kleine Brücke und nehmen ihnen die Angst. Ja, wir arbeiten mit Daten, aber damit kann man auch vernünftig arbeiten. Wenn wir das kontinuierlich tun, erhalten wir auch ausreichend große Datenmengen, um daraus selbstlernende Programme entwickeln zu können. Heute sind wir noch relativ weit weg davon.

Katrin Schmitt: Was könnte das zum Beispiel heute schon sein?

Katrin Taepke: Digitale Beschilderung, die auf großen Messen eingesetzt werden kann und bereits wird, nutzt KI. So eine Lösung von cueconcept heißt myLocation und die erkennt beispielsweise, ob eine bestimmte Messehalle bereits stark frequentiert ist und überhaupt noch ausgeschildert werden muss, oder ob Besucher gleich woanders hingelenkt werden können. Das heißt nicht, dass der Besucher in diese Halle nicht mehr gehen darf. Es bedeutet lediglich, die Masse wird da nicht auch noch hingelenkt. Das hat natürlich sicherheitsrelevante Aspekte.

Katrin Schmitt: Worüber wird das gesteuert?

Benjamin Lechler: Über Kameras und über Drehkreuze. Diese sammeln die Daten und mit Hilfe der Algorithmen versuchen wir das Gesamt-Besucherverhalten zu steuern. Auch auf Festivals werden solche Systeme eingesetzt.

Katrin Schmitt: final und persönlich – ist KI Hype oder Segen? 

Katrin Taepke: Da schließe ich mich gern an. KI ist ein Segen, wenn wir sie richtig einsetzen. Es ist wie mit jeder Technik. Es ist wie mit Autos. Wenn wir sie vernünftig einsetzen, kommen wir schnell von A nach B. Fährt allerdings jeder damit, überlasten wir unseren Planeten. So ist das mit KI ebenfalls. Wir müssen sie einfach sinnvoll einsetzen.

Benjamin Lechler: Jeder Hype ist für mich ein Segen, denn man kann immer etwas daraus machen. Es gibt viele, die sich jetzt damit beschäftigen. Ich glaube jedoch, dass wir in Sachen KI noch ganz am Anfang stehen. Die Eventbranche wird sich jedoch in die Richtung entwickeln müssen. Etwas anderes wird uns gar nicht übrigbleiben.

Kati Rittberger: Am Beispiel der Gesichtserkennung haben wir andiskutiert, in welcher Bandbreite sich das Thema KI bewegen kann. Von totaler Begeisterung bis zu absolutem No-Go. Ich teile die Auffassung von Dustin Feld: Was trauen wir uns zu? Was wollen wir und wie sensibel wollen wir mit den Daten umgehen? Ein Hype oder ein Trend ist es meiner Meinung nach nicht, sondern vielmehr ein Zeitalter, dem wir uns nicht verschließen können. Ich kann nur dazu aufrufen, sich damit zu beschäftigen und sich dem Thema KI zu öffnen.

Christoph Sedlmeir: Die Möglichkeiten von KI sind für mich ein absoluter Segen. Dahingegen finde ich den Begriff der KI zu inflationär genutzt. Das schadet dem Thema, weil es Berührungsängste schafft und es ist unser aller Aufgabe, diese Berührungsängste wieder abzubauen.

Dr. Dustin Feld: Intelligenz ist die Fähigkeit, sich anzupassen, so sagte einst Einstein. Computersysteme passen sich heute mehr unserem Leben und unseren Bedürfnissen an. Das ist aus meiner Sicht sehr positiv, solange wir bei den Themen Ethik und Moral gut nachdenken, was wir da tun oder als KI entwickeln.

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XING Events Tipp: Sie wollen mehr über Trends und Technologien aus der digitalen Eventwelt erfahren? Dann melden Sie sich am besten gleich für die diesjährige VExCon an!

An allen drei Tagen erwarten Sie am Vormittag branchenrelevante Key Notes und Vorträge – selbstverständlich stehen Ihnen die Speaker dann auch für Fragen zur Verfügung. Die Nachmittage stehen ganz im Zeichen des Networkings – hier bieten wir verschiedene Themenschwerpunkte und kurze Impulsvorträge an, zu denen Sie sich mit den anderen Besuchern und Ausstellern austauschen können. 

Bettina Knauer Content Marketing & PR Managerin, XING Events

Ihre ersten Schritte in der Kommunikation machte Bettina vor rund sieben Jahren - damals als Studentin der Politik und Soziologie. Marketing und Corporate Communications ließen sie nicht mehr los und führten sie zunächst für den Master nach Leipzig, bevor sie beruflich in München landete. Seit 2019 verbindet sie ihre Leidenschaft für gute Inhalte, Unternehmenspositionierung und digitale Kanäle bei XING Events, wo sie Content Marketing und PR verantwortet.

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