Eventmarketing

Eventvermarktung über Social Media – Infografik

Katharina Rauch

Social-Media-Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter, XING und Co. sind längst fester Bestandteil unseres Alltags. Auch für die Eventvermarktung sind sie bewährte Mittel, denn 71 Prozent der Teilnehmer* werden durch Social Media auf Events aufmerksam. Sie als Veranstalter haben die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und die eigene Strahlkraft signifikant zu verstärken. Getreu dem Motto: Raus aus dem Alltag und hinein in den direkten Austausch mit potenziellen und aktiven Teilnehmern sowie Branchenkollegen. So eröffnet sich eine riesige Bühne, abseits der räumlichen Begrenzung.

Social Media kann in allen Phasen eingesetzt werden – vor, während und nach dem Event. Hier lässt sich der gesamte Erzählstoff Ihrer Veranstaltung mit der Öffentlichkeit teilen und ganz nebenbei wird der Ticketverkauf für die nächste Veranstaltung weiter angekurbelt. Doch welche Besonderheit verbirgt sich hinter welchem Netzwerk und welches eignet sich am besten für Ihre Eventvermarktung über Social Media? Wir haben die sieben bekanntesten Plattformen für Sie zusammengefasst.

Infografik - Eventvermarktung über Social Media
Eventvermarktung über Social Media. Unsere Infografik gibt Ihnen einen Überblick, über die relevantesten Plattformen.

Facebook

Gründung: 2004
Nutzer in Deutschland pro Monat: 32 Millionen

Im Februar 2004 gründete Mark Zuckerberg Facebook und revolutionierte damit die Social-Media-Welt. Das Soziale Netzwerk mit dem weißen „F“ auf blauem Hintergrund hält bis heute an seinem Titel als beliebteste Social-Media-Plattform fest. 32 Millionen aktive Nutzer monatlich in Deutschland unterstreichen diesen Erfolg. Das Besondere ist, dass die Zielgruppe im Vergleich zu anderen Plattformen weniger spitz gefasst ist. Facebook verbindet Menschen verschiedenster Altersklassen und Geschmäcker und lohnt sich vor und nach einer Veranstaltung daher besonders zum Community Building.

TikTok

Gründung: 2016
Nutzer in Deutschland pro Monat: 5,5 Millionen

TikTok ist das „jüngste“ soziale Netzwerk, das wir Ihnen hier vorstellen. Dies ist nicht nur in Bezug auf das Netzwerk an sich, sondern auch für seine Benutzer zu verstehen. 69 Prozent der aktiven Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahre alt. TikTok löst unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen momentan einen regelrechten Hype aus. Mehr als 800 Millionen monatliche Anwender sprechen für sich. Unter dem Motto „Make every second count“ , (auf Deutsch: Lass jede Sekunde zählen), werden dort Videos mit maximal 15 Sekunden veröffentlicht. User könnten die App nutzen, um „unterhaltsame Videos zu entdecken“, oder auch selbst kurze Clips zu drehen und diese „in einer globalen Video Community“ zu teilen, heißt es in der Beschreibung des Google Play Stores. TikTok bewährt sich auch für die Berichterstattung von Events mit junger Zielgruppe. Nutzen Sie die App für das Drehen kurzer unterhaltsamer Videoclips. Egal ob vor, während oder nach der Veranstaltung!

Instagram

Gründung: 2010 
Nutzer in Deutschland pro Woche: 13 Millionen

Was als iOS „exklusive“ App startete wurde innerhalb kürzester Zeit zur Internet-Ikone für das Teilen von Bildern. Sogar ein eigenständiger Begriff wurde durch die App geprägt. Der Kodak-Moment war gestern, Millennials sprechen heute von „Instagrammable“, wenn ein Fotomotiv „Instagram-geeignet“ ist ­– ein Bild es also wert ist, auf Instagram gepostet zu werden. Instagram punktet durch die hohe Aktivität seiner Teilnehmer. 28 Minuten verbringt der durchschnittliche User im Schnitt auf der Plattform. Jeden Tag werden weltweit? 95 Millionen Beiträge geteilt. Instagram ist der ideale Kanal, wenn es um die Kundenbindung und -einbeziehung geht. Das sind perfekte Voraussetzungen für die Eventvermarktung. Teilnehmer können mittlerweile nicht mehr nur Fotos oder Stories posten, sondern dank „Instagram Live“ sogar einen Livestream starten. Überlegen Sie sich einen festen Event Hashtag und binden Sie diesen in jeden Ihrer Posts ein. Machen Sie auch Ihre Teilnehmer darauf aufmerksam, damit Sie den besagte Hashtag für Ihre Stories, Fotos und Videos der Veranstaltung verwenden. Hashtags sind ein leistungsstarkes Tool, mit dem Sie Ihre Reichweite erhöhen können.

Snapchat

Gründung: 2011
Nutzer in Deutschland pro Tag: 6 Millionen

Snapchat ist eine Mischung aus Videochat, Fotodienst und  Kommunikationsplattform. Die Besonderheit: Die sogenannten „Snaps“ also Schnappschüsse in Form von Bildern oder kurzen Videos, können nach dem Öffnen nur ein bis zehn Sekunden lang angesehen werden. Das soziale Netzwerk, erfreut sich vor allem bei jungen Menschen größter Beliebtheit. Gerade einmal 14 Prozent der aktiven Nutzer in Deutschland sind älter als 35 Jahre. Das macht Snapchat für die Berichterstattung von Events mit einer jungen Zielgruppe zu einem sehr spannenden Kanal. Drehen Sie kurze unterhaltsame Videos von der Veranstaltung und probieren Sie einen der unzähligen Filter aus, die die App bereitstellt. Sie werden sehen, diese bunte, schrille App besitzt einen hohen Spaßfaktor ­­– für Sie als Veranstalter und Ihre jungen Teilnehmer.

YouTube

Gründung: 2005
Nutzer in Deutschland: 6 Millionen

YouTube begann als Idee dreier PayPal Mitarbeiter, die eine Website suchten, auf der sie Videos anschauen, hochladen und teilen konnten. Der Rest ist Geschichte. Heute ist YouTube nach wie vor die größte Video-Plattform der Welt. Die Bandbreite der Videos reicht von Do-it-yourself-Inhalten über Tiervideos bis hin zu aufwendig produzierten politischen Magazinen und Dokus. Für Veranstaltungen kommt YouTube vor allem bei Interviews, Event-Teasern und Aftermovies zum Einsatz. Als starker Emotionsträger erwecken die Videos entweder Erinnerungen an das letzte Event zum Leben oder steigern die Vorfreude.

Pinterest

Gründung: 2010
Nutzer in Deutschland: 7 Millionen

Als Pinterest 2010 live ging, war die Welt nicht von Bildern, sondern von Texten dominiert. Trotzdem etablierte sich das Unternehmen innerhalb von zwei Jahren zum drittgrößten Netzwerk der Vereinigten Staaten. Pinterest ist nach wie vor die Anlaufstelle für alle, die nach kreativer Inspiration in Bildformat suchen. Laut der Pinterest Audience Insights sind 70 Prozent aller Nutzer weiblich. Das Prinzip ist simpel: Die Plattform bietet jedem User eine Online-Pinnwand, die dieser nach eigenem Interesse gestalten kann: Sowohl die Nutzung von bereits auf der Plattform vorhandenen Bildern als auch das Hochladen eigener Grafiken sind möglich. Zudem können Nutzer bestimmten Themengebieten folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Anders als die meisten Inhalte auf Facebook und Co. haben die auf Pinterest einen gewissen „Evergreen“-Charakter. Das bedeutet, sie sind länger aktuell und interessant - wie Do-it-youself-Anleitungen oder Rezepte. Für Events ist Pinterest ist ein beliebtes Tool. Sie können die Plattform vor dem Event als Inspirationsquelle und anschließend als digitales Fotoalbum nutzen. Da Ihre Inhalte über die Google-Suche gefunden werden können, dient dies auch der Reichweitensteigerung.

Twitter

Gründung: 2006
Nutzer in Deutschland pro Woche: 2,8 Millionen 

Hier gibt es keine ausschweifenden Berichte und langen Romane. Die Mikroblogging-Plattform für prägnante Aussagen: Twitter. Hier finden Sie News im Schnelldurchlauf. Egal ob Sport, Business oder Politik – Twitter bringt diverse Zielgruppen zusammen. Doch auch hier gilt: ein Bild erzählt mehr als 1000 Worte. Bei Tweets mit Foto oder Videoinhalten steigt die Wahrscheinlichkeit der Interaktion um das Dreifache. Bei der kommenden Veranstaltung also lieber die Kamera zücken und ein Foto posten, anstatt nur zu texten. Denken Sie beim twittern auch an einen festen Event Hashtag. Dieser gewährleistet eine bessere Auffindbarkeit. Und vergessen Sie nicht: Der passende Tweet während einer Veranstaltung kann Ausgangsbasis für zahlreiche weiterführende Unterhaltungen sein und damit die Aufmerksamkeit steigern.

XING

Gründung: 2003
Nutzer im D-A-CH Raum: 17 Millionen
 

XING ist das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Auf XING vernetzen sich 17 Millionen Berufstätige aller Branchen und suchen und finden Jobs und Inspiration zu aktuellen Themen der Arbeitswelt. Veranstalter von Business-Events haben über XING Zugriff auf eine hochrelevante Zielgruppe. Mit XING Events und der Nutzung einer Event Plus Seite auf dem XING Eventmarkt entscheiden Sie selbst, an wen Sie Ihre Werbemaßnahmen ausspielen und das selektiert nach Branche, Berufsbezeichnung, Interessen, Karrierelevel etc. Und das Gute: Sie sehen nicht nur die Klicks, sondern auch alle Seitenbesucher, die Sie erneut zum Event kontaktieren können.

LinkedIn

Gründung: 2002
Nutzer: im D-A-CH Raum 14 Millionen

LinkedIn ist ebenfalls ein Netzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Knüpfen neuer geschäftlicher Verbindungen, allerdings international aktiv. Die Plattform eignet sich besonders gut zum Publizieren von Content wie Veranstaltungsberichten.

Fazit

Social-Media-Plattformen nehmen innerhalb der Eventvermarktung einen wichtigen Stellenwert ein. Teilnehmer wollen nicht mehr nur passiver Teil des Geschehens sein, sondern miteinbezogen werden. Egal, ob Sie sich für Facebook, Snapchat, TikTok oder Instagram entscheiden. Jede Plattform besitzt individuelle Stärken. Wollen Sie live vor Ort berichten? Wünschen Sie sich einen Aftermovie oder möchten Sie im Anschluss Collagen und Infografiken mit der Community teilen? Werden Sie sich über den gewünschten Output klar und setzen Sie sich mit Ihrer Zielgruppe auseinander. Dann kann bei der Wahl der richtigen Social-Media-Netzwerks nichts mehr schiefgehen.

Katharina Rauch

Katharina studiert Marketing in München. Seit November arbeitet Sie bei XING Events und widmet sich dort dem Content Marketing.
 

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