Eventtechnologien

Location Based Services & Co.: Kennen Sie bereits den passenden Trend für Ihr Event?

Rebecca Loeks

Die Trends der Eventbranche kommen und gehen. Werden hoch in den Himmel gelobt oder als weitere Buzzwords abgestempelt. Doch nur weil eine Innovation gerade durch die Decke geht, heißt das noch lange nicht, dass dieser Trend auch zu Ihrem Event passt! Welche Trends allerdings wirklich für Business-Events gemacht sind, verraten wir Ihnen in diesem Blogartikel.

Eventformat I: Trends für Messen

Virtual und Augmented Reality:

Virtuelle oder auch erweiterte Realität dient als Schnittstelle zwischen dem realen und virtuellen Raum. Was der Teilnehmer real sieht, wird über Virtual und Augmented Reality direkt und interaktiv auf dem Bildschirm des verwendeten Gerätes abgebildet oder erweitert. Besucher können unmittelbar mit den Eventobjekten – jegliche Texte, Logos oder Bilder werden virtuell erkundbar – in Kontakt treten und unter anderem mehr über bestimmte Funktionen erfahren. Somit sind diese Applikationen gerade auf Messen als Gamification-Ansätze oder zur Erklärung von technisch komplizierten Produkten vorstellbar.

QR-Codes:

Für Messen, Ausstellungen oder Produktpräsentationen eignen sich die sogenannten Quick Response Codes besonders gut. Die zweidimensionalen Codes werden häufig eingesetzt, um über das Smartphone weiterführende Informationen zu erhalten. Das könnte zum einen Downloads für Broschüren und Whitepaper betreffen oder aber auch für Sie als Veranstalter die Weiterverarbeitung von Teilnehmerdaten. Das bedeutet für Ihre Teilnehmer weniger Aufwand bei der Informationssuche und für Aussteller weniger Kosten für die Produktion von Informations- oder Salesmaterialen.

Clever Floors:

Wo laufen die meisten Besucher lang? Wie lange bleiben wie viele Menschen vor einer Werbefläche stehen? Oder welcher Bereich eines Messestandes wird als erstes ins Visier genommen? Clever-Flooring-Sensoren weisen die Bewegungen und Positionen von Besuchern nach. Darüber hinaus liefern sie Ausstellern wichtige Daten über den Erfolg oder Misserfolg Ihrer Messestandgestaltung. Auch Veranstaltern von Messen geben sie Aufschluss darüber, zu welchen Zeiten die meisten Teilnehmer eintreffen oder welche Ausgänge am meisten genutzt wurden.

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Location Based Services:

Mit standortbezogenen Diensten können Sie sämtliche Aktivitäten und Aussteller oder Produkte mit Informationen versehen. Über das Smartphone geben Teilnehmer ihren Standort preis und können darauf basierend bestimmte Dienste nutzen.

Bereits vor der Veranstaltung Listen von Messeständen oder Programmpunkten anzulegen, stellt nur ein Beispiel von vielen unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten dar. Vor Ort können Teilnehmer Location Based Services beispielsweise dann nutzen, wenn sie eine individuelle Route entlang der favorisierten Stände errechnen lassen möchten. Diese kann dann zudem unter Berücksichtigung des jeweiligen Zeitplans des Besuchers den effizientesten Weg anzeigen.

Eventformat II: Trends für Konferenzen und Kongresse

Facial Recognition:

Gesichtserkennung klingt für die meisten Veranstalter und Besucher von Events nach Science-Fiction – stellt aber mittlerweile keine reine Zukunftsvision mehr dar! Denn Facial Recognition hat längst einen festen Platz auf Events gefunden. Diese Art des Einlassprozesses verspricht nicht nur Einfachheit, Schnelligkeit und Anonymität, sondern ist vor allem sicher. Über Gesichtserkennung haben Ihre Teilnehmer die „Tickets“ garantiert dabei und Sie können als Eventplaner getrost auf Handytickets oder gar die Papiervariante verzichten.

Chatbots:

Ein reibungsloser Einlass garantiert nicht auch automatisch eine reibungslose erste Orientierung auf dem Event! Vor allem im Eingangsbereich häufen sich oftmals die Teilnehmermengen und keiner weiß direkt, wie er sich zurecht finden soll. Hier erweisen sich Chatbots als sehr effizient: Denn die sprachprogrammierten Assistenzsysteme können unter anderem als Orientierungshilfe für Ihre Besucher dienen. In einer App mit Chatbot-Funktion kann der Gebäudeplan zur Verfügung gestellt und Teilnehmer vom Bot per Sprachanweisungen zum jeweiligen Ziel geführt werden.

Eventformat III: Trends für Seminare

Live Streaming:

Live Streaming – also die Echzeit-Übertragung von digitalen Inhalten per Video –  ist dank Facebook, YouTube und Co. zum Kinderspiel geworden. Dabei kommt es beim Live Streaming nicht auf die hochwertigste technische Ausstattung an und Videos werden oftmals direkt mit dem Smartphone übertragen. Was wirklich zählt ist das Gefühl, live und hautnah dabei sein zu können selbst wenn man nicht vor Ort ist.

Daher bietet sich Live Streaming perfekt an, um beispielsweise Lerninhalte Ihres Seminars direkt auch mit den Teilnehmern zu teilen, die zwar zeitlich gesehen gerne zu Ihrem Seminar erschienen wären, jedoch aufgrund einer weiten Anreise und den zusätzlichen Kosten nicht erscheinen konnten. Machen Sie mit Ihrem online Stream Lust auf’s nächste offline Event!


Fazit: Event ist nicht gleich Event. Dementsprechend eignen sich manche Technologie-Trends für ein Eventformat gut, für ein anderes hingegen sind sie eher weniger geeignet. Dennoch haben alle Trends gemeinsam, dass sie neue Formen der Interaktion und Kommunikation von Teilnehmern mit Events fördern und Veranstaltern mehr Erkenntisse über deren Zielgruppe ermöglichen.

Rebecca Loeks

Als frisch gebackene Online Redakteurin sorgt Rebecca Loeks bei XING Events für wortgewandte Unterstützung. Ihre berufliche Leidenschaft führte sie nach München, wo sie sich nun voll und ganz dem Content-Marketing verschreibt.

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