Online-Registrierung

Welche Ticketkategorien für Ihre (Online-)Events sinnvoll sind

Wer eine Registrierungsseite für sein (Online-)Event anlegt, muss sich auch Gedanken über verschiedene Ticketkategorien und Anmeldeoptionen machen. Mit einer sauberen Aufteilung sprechen Sie nicht nur unterschiedliche Zielgruppen an, sondern verkaufen auch mehr Tickets. Mit Fristen und darauf basierenden Preisstaffeln beeinflussen Sie gleichzeitig das Anmeldeverhalten Ihrer Teilnehmenden.
 

Warum unterschiedliche Ticketkategorien und Preise sinnvoll sind

Einheitspreise gibt es nur noch wenige. Selbst in Märkten, in denen wenig Konkurrenz herrscht, neigen die Anbieter dazu, ihre Preise in unterschiedliche Kategorien einzuteilen. So gibt es beispielsweise bei der Deutschen Bahn verschiedene Ticketpreise für Frühbucher, für Familien oder bestimmte Regionen.

Mit unterschiedlichen Kategorien sprechen Sie also bestimmte Personen aus Ihrer Zielgruppe an, beeinflussen das Buchungsverhalten der Teilnehmer·innen und steigern Ihren Umsatz durch Ticketverkäufe insgesamt.

Schauen Sie sich also Ihre Zielgruppe genauer an. Welche Gemeinsamkeiten finden Sie und welche Unterschiede? Welche Wünsche und Vorlieben können Sie feststellen? Diese können Basis für unterschiedliche Ticketkategorien sein.

Das Einkommensniveau berücksichtigen

Der Klassiker für die Berücksichtigung unterschiedlicher Einkommensniveaus sind die regulären Tickets und die Tickets für Studierende, Kinder oder Senioren. Damit es hier mit rechten Dingen zugeht, lassen sich die meisten Veranstalter·innen einen Nachweis für die Preisermäßigung beim Ticketverkauf oder beim Einlass zeigen.

Zeitliche Fristen nutzen

Die Anmeldungen zu (Online-)Events werden immer kurzfristiger. Trotzdem müssen Sie als Veranstalter·in Ihre Dienstleister·innen rechtzeitig buchen und manchmal sogar vorab bezahlen. Dafür brauchen Sie zuverlässige Buchungsdaten, und zwar rechtzeitig. Motivieren Sie Ihre Teilnehmer·innen mit zeitlich gestaffelten Ticketpreisen, sich möglichst früh verbindlich anzumelden. Dabei gilt: Je früher die Registrierung, desto günstiger das Ticket. Diese Preisstaffeln sprechen die Sparfüchse unter Ihren Gästen an.

Bei den sehr günstigen Preisen ist es durchaus üblich, dass Tickets nicht mehr zurückgegeben oder umgetauscht werden können. Hauptsache, Sie kommunizieren es klar und deutlich von Anfang an. 

Begrenzte Kontingente einführen

First come – first serve. Begrenzen Sie die Kontingente einzelner Ticketkategorien und sorgen Sie dadurch für eine Verknappung. Hier greift dann die gleiche Motivation wie oben bei den zeitlichen Fristen: Ihre Interessenten buchen eher. Ein Verkaufsargument, das fast immer zieht und in fast jedem Online-Shop – besonders stark auf Hotel-Buchungsplattformen – angewendet wird.

Sie können sowohl die Ticketanzahl für ein bestimmtes Teil-Event, zum Beispiel einen Workshop oder ein Rahmenprogramm, begrenzen als auch die Zahl der Tickets, die Sie günstiger anbieten.

Mengenrabatt anbieten

Mengenrabatt ist ein bekanntes Mittel im Handel, um den Absatz insgesamt zu steigern. Auch bei (Online-)Events können Sie Rabatte nutzen und beispielsweise „3 zum Preis von 2“ verkaufen. Achten Sie darauf, dass Sie die Bedingungen dafür von Anfang an klar und deutlich kommunizieren. So beugen Sie Missverständnissen vor. 

Preise attraktiv erscheinen lassen

Manche Preise haben einzig und allein die Funktion, als Vergleichspreis zu dienen. So fällt den Buchenden die Wahl der richtigen Preiskategorie leichter. Besonders beliebt ist die Preisstaffel über drei Kategorien: Kostenfrei oder günstig, mittlerer Preis und sehr teuer. Welcher Preis jetzt attraktiv erscheint, hängt davon ab, in welche Kategorie Sie wie viele Leistungen packen und wie Sie das inhaltlich und optisch darstellen.

Welche Kategorien sich für welche (Online-)Events eignen

Neben den eben vorgestellten Ticketkategorien können Sie für Online-Events vor allem Preisunterschiede beim Live-Erlebnis und on-demand-Zugang machen. Ein Live-Ticket, das gleichzeitig Networking, Chat etc. beinhaltet, sollte teurer sein als ein aufgezeichnetes Video. Produkteinführungen, Release-Konzerte oder besondere News eignen sich eher für ein kostenpflichtiges Live-Erlebnis, während Wissensvermittlung auch im Nachgang noch interessant.

Bei hybriden Events wird Teilnehmenden vor Ort natürlich mehr geboten. Das fängt bei der Location an und hört beim Catering auf. Die Tickets für das Offline-Event sollten dementsprechend in eine teurere Kategorie fallen.

Der Ticketshop des Big & Growing Festivals – offline und online unterscheiden sich hier deutlich.
Der Ticketshop des Big & Growing Festivals – offline und online unterscheiden sich hier deutlich.

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Upgrades – was Sie obendrauf packen können

Zu den Upgrades, sprich den besonderen Leistungen der nächsthöheren Kategorie, zählen zum Beispiel Features wie Networking in Text- oder Videochats, Meet & Greets mit den Sprecher·innen oder Künstler·innen. Eine 1:1 Beratungssession mit einem Ihrer Vortragenden oder die Lieferung einer Lunchbox könnten Sie ebenfalls in die nächste Ticketkategorie packen.

Diese Specials lassen sich gut vermarkten und locken so zum einen mehr Interessenten an. Zum anderen sorgen sie natürlich für Zusatzeinnahmen.

Was Sie sonst noch abfragen können

Unabhängig von klassischen Tickets können Sie Ihren Lead-Trichter mit weiteren Kategorien füllen. Denken Sie dabei beispielsweise an einen Button zur Registrierung für Ihren Newsletter oder Verteiler für exklusive Inhalte, Studien, wertvolle Whitepaper und vieles mehr.

Mit einem Text wie „Ich kann leider nicht am Event teilnehmen, bin aber an Ihrer Studie interessiert“ generieren Sie wertwolle Daten. Denken Sie aber daran: Keine der Auswahlmöglichkeiten darf von Ihnen vorab ausgewählt sein. Jede·r Teilnehmer·in muss das aktiv selbst anklicken.

Eine weitere Idee ist eine Warteliste. Ist ihr Event bereits ausgebucht, erhalten Interessenten so die Möglichkeit nachzurücken, sollten andere Gäste absagen.

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Fazit

Seien Sie kreativ bei der Gestaltung Ihrer Anmeldeportale oder Registrierungsformulare für Ihre (Online-)Events. Nutzen Sie verschiedene Ticketkategorien und bedienen Sie so die Wünsche Ihrer Teilnehmenden und kurbeln Sie den Ticketverkauf an. Darüber hinaus füllen Sie mit einem guten Formular auch Ihren Lead-Funnel und sorgen so für Umsätze in der Zukunft.

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Bettina Strohm-Knauer Senior Content Marketing & PR Managerin, XING Events

Ihre ersten Schritte in der Kommunikation machte Bettina vor rund acht Jahren - damals als Studentin der Politik und Soziologie. Marketing und Corporate Communications ließen sie nicht mehr los und führten sie zunächst für den Master nach Leipzig, bevor sie beruflich in München landete. Seit 2019 verbindet sie ihre Leidenschaft für gute Inhalte, Unternehmenspositionierung und digitale Kanäle bei XING Events, wo sie Content Marketing und PR verantwortet.

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