Virtuelle Events

Bei Online-Events mit Virtual Reality Kundennähe schaffen Gastbeitrag Sara Boss / VRdirect

Die Corona-Pandemie hat die Veranstaltungsbranche auf den Kopf gestellt – auch langfristig. Veranstalter und Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die Nähe zu Teilnehmern und Kunden auch im Rahmen von virtuellen Events herzustellen. Virtual Reality kann hier einen großen Mehrwert bieten – und mit interaktiven und immersiven Erlebnissen auch digitale Events maßgeblich aufwerten.

Auch nach mehreren Monaten des Social Distancings ist ein Ende der COVID-19-Maßnahmen nicht in Sicht. Zwar kündigen die ersten Veranstalter vorsichtig erste reguläre Events ab der zweiten Jahreshälfte 2021 an, doch angesichts der wechselhaften und unkalkulierbaren Gesamtlage bleiben Großveranstaltungen auf unabsehbare Zeit erst einmal passé. Erstaunlich und erfreulich zugleich ist hingegen, wie schnell viele Veranstalter auf die neuen Umstände reagiert haben und in kurzer Zeit digitale Events aus dem Boden stampfen konnten, die Teilnehmer auch an den Bildschirmen zuhause zusammenbringen. Doch während sich die mittlerweile beachtliche Zahl an Messen, Konferenzen & Co. zunächst damit begnügen konnte, überhaupt erst einmal die Transition ins Digitale zu schaffen, müssen sich Veranstalter und Aussteller in Zukunft zunehmend fragen, wie sie den Kontakt zu ihren Kunden und Partnern auch im Virtuellen halten können. Das gelingt nur dann, wenn sie den wichtigsten Bestandteil von Live-Events auch aus der Ferne abbilden können: Nähe und Vernetzung. Virtual Reality bietet hier die einzigartige Chance, auch in Zeiten des Abstandsgebotes mit Eventteilnehmern in Dialog zu treten, sich im virtuellen Raum auszutauschen und mit interaktiven Produkt- und Unternehmenspräsentationen zu glänzen.

XING Events Lesetipp: Networking bei Online-Events: So wird’s möglich
 

„The new normal” ist schon längst da

Es ist längst nicht mehr die Frage, ob sich Online-Events durchsetzen können und wann wir wieder zu Business as usual zurückkehren. COVID-19 hat auch die Veranstaltungsbranche vollständig und nachhaltig auf den Kopf gestellt – daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Remote-Veranstaltungen und große Online-Events sind schon jetzt dabei, fester Bestandteil unseres Alltags zu werden. Viel spannender wird sein, wer die Chancen der verfügbaren Technik tatsächlich nutzt und das Potenzial, das sich aktuell bietet, voll ausschöpft. Denn wem es gelingt, sich heute in der Masse digitaler Events abzuheben, wird auch zukünftig davon profitieren.

Interaktion ist wesentlicher Erfolgsfaktor für Events

Auch wenn die Umsetzung der inhaltlichen Bestandteile großer Events den Veranstaltern sicher aus technischer Sicht einiges an Kopfzerbrechen bereiten kann, so gelingt es doch häufig annähernd problemlos, Vorträge, Showcases und Podiumsdiskussionen per Stream auf die heimischen Bildschirme der Teilnehmer zu bringen. Doch bei einem anderen Aspekt großer Veranstaltungen tun sich Online-Events naturgemäß schwerer: der zwischenmenschlichen Interaktion.

Dabei ist für viele Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit anderen Branchenvertretern auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen oder Salesgespräche zu führen genauso wichtig wie große Präsentationen bekannter Keynote-Speaker und Experten-Roundtables. Wenn es Ihnen gelingt, auch im Zuge virtueller Events die Nähe zum Kunden hervorzuheben und diese interaktiv in das Eventgeschehen einzubinden, haben Sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber Wettbewerbern, die in ihrer Präsentation rein statisch bleiben.

Virtual Reality schafft Nähe, wo sie physisch nicht möglich ist

Stellen Sie sich vor, Teilnehmer könnten auch bei Online-Events selbstständig virtuelle Hallen und Messestände erkunden, interaktiv mit Ihnen in Kontakt treten und Ihre Produkte hautnah erleben. Genau an diesem Punkt setzt Virtual Reality an. Kaum eine andere Technologie generiert ein derart hohes Level an Immersion und Interaktivität. Nutzen Sie diese Chancen! Mit VR können Sie Ihre Kunden begeistern, ihnen interaktives Entertainment bieten und Ihre Inhalte emotional und spielerisch vermitteln. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele: vom Messestand in VR über eine lebensechte Produktpräsentation bis hin zur interaktiven Unternehmenspräsentation mit integriertem Live-Stream – unzählige Anwendungsfälle mit echtem Begeisterungspotenzial, die Ihren Kunden im Kopf bleiben.

Die Einstiegshürden sind so niedrig wie nie zuvor

Für viele ist Virtual Reality immer noch die Technologie für aufwendige und kostspielige Prestigeprojekte, die für den Alltag viel zu umständlich ist. Doch dies ist schon längst nicht mehr so. Auf dem Markt existieren verschiedene Lösungen wie z.B. VRdirect Studio, mit denen Sie VR-Anwendungen ganz ohne Entwicklerkenntnisse und direkt in den relevanten Fachabteilungen, beispielsweise im Sales oder im Marketing erstellen und dann über alle gängigen Plattformen veröffentlichen können – also auch im Web-Browser und mobile Endgeräte. Aber auch VR-Headsets/-Brillen können zum Einsatz kommen. Die Akzeptanz für Virtual Reality ist bei den Anwendern inzwischen deutlich gestiegen und die Technik ist mittlerweile sehr gut und preiswert. Der Einsatz von VR ist für Unternehmen so unkompliziert und kosteneffizient geworden, dass es gerade im Kontext virtueller Events, die immens von gesteigerter Interaktivität und Entertainment profitieren können, keinen echten Grund gibt, darauf zu verzichten.

Spannende Projekte zeigen bereits, wie es geht

Es gibt bereits zahlreiche tolle Projekte, die demonstrieren, wie sich Virtual Reality für Events einsetzen lässt. Schon im letzten Jahr dokumentierte Siemens beispielsweise den „Roadtrip“ in einem mit Unternehmenstechnik ausgestatteten BMW zum Goodwood Festival in VR. Große Unternehmen wie beispielsweise das Bio- und Medizintechnikunternehmen Beckman Coulter nutzen VR-Anwendungen, um ihre Produkte sowohl bei Offline- als auch bei Online-Messen oder in Sales-Terminen virtuell erlebbar zu machen.

Das aktuellste Beispiel jedoch ist die diesjährige VExCon, die sich unter dem Motto Interaktivität 2.0 den Einsatz innovativer Mittel für den Kontakt mit Teilnehmern auf die Fahne geschrieben hat. Mit einer spannenden Lösung holt das Event Besucher direkt ins Messegeschehen: mit vor Greenscreen gedrehten Aufnahmen transportiert die VExCon 2020 Moderatoren in ein 3D-Modell der Messe - und holt so die Besucher ebenfalls in die Mitte des Geschehens.

XING Events Lesetipp: VExCon 2020: 3 Fragen an unsere Speaker·innen

Fazit

„The new normal“ ist bereits mitten im Eventalltag angekommen. Wer jetzt die Chancen erkennt, die aktuelle Technik im Kontext virtueller Events bietet, kann nur gewinnen. Mit Virtual Reality lassen sich mittlerweile unkompliziert und ohne Entwicklungsaufwand virtuelle Umgebungen zaubern, mit denen Sie die Nähe zu Ihren Kunden schaffen können, die uns in der aktuellen Lage so fehlt. Das Rüstzeug für interaktive und immersive VR-Anwendungen ist da, die Einstiegshürden sind so niedrig wie noch nie zuvor. Mit der richtigen Lösung benötigen Sie für die Umsetzung nicht einmal großen Vorlauf, sondern können innerhalb kürzester Zeit fertige VR-Anwendungen über alle gängigen Plattformen veröffentlichen. Nutzen Sie die Möglichkeiten und begeistern Sie Ihre Kunden mit aufregenden Inhalten.

Mit Virtual Reality können Besucher jedoch auch Online-Events hautnah erleben.
So nah dran am Geschehen zu sein, ist in Zeiten des Abstandsgebots beinahe unmöglich. Mit Virtual Reality können Besucher jedoch auch Online-Events hautnah erleben.
VR kann auf Online-Events mit interaktiven und immersiven Erlebnissen Nähe schaffen.
Networking, Vertriebsgespräche, Kundenkontakt – die zwischenmenschliche Interaktion, die Messen & Co. oft auszeichnet, geht bei virtuellen Events häufig verloren. VR kann hier mit interaktiven und immersiven Erlebnissen Nähe schaffen.

XING Events Tipp:

Sie wollen mehr über die Erweiterung von Online-Events via VR erfahren und erleben? Dann melden Sie sich am besten gleich für die diesjährige VExCon an, verpassen Sie nicht das Speaking von Sara Boss und informieren Sie sich am virtuellen Messestand von VRdirect.

Sara Boss Head of Sales, VRdirect

Sara Boss berät Firmen beim unkomplizierten Einstieg in das Thema Virtual Reality. VRdirect als Plattformlösung ermöglicht die schnelle und effiziente Umsetzung von VR Projekten und eine flexible Distribution. Vor ihrem Einstieg bei VRdirect war Sara als Head of Development und Production bei der Agentur tb-vent tätig. Als Gründungspartnerin begleitete sie hier die Ausgründung und den Aufbau von 3YOND, dem 360º- und VR Produktionsarm des Unternehmens.

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