• Dr. Ralf Bleicher

    Beigeordneter des Deutschen Landkreistages

    Ralf Bleicher studierte Rechtswissenschaft an der Universität Münster. Nach den beiden juristischen Staatsprüfungen promovierte er am Zentralinstitut für Raumplanung in Münster und war danach tätig am dortigen Lehrstuhl für Raumplanung und Öffentliches Recht. Praktische kommunale Erfahrungen erwarb er als Leiter verschiedener Abteilungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und von 1988 bis 1992 als Hauptverwaltungsbeamter (Stadtdirektor) der Stadt Ennepetal.

    Seit 1992 ist er Beigeordneter des Deutschen Landkreistages für das Dezernat Umwelt, Verkehr, Planung. In dieser Eigenschaft und als Mitglied des Umweltausschusses des RGRE in Brüssel hat er die Entstehung der WEEE-Richtlinie und des ElektroG intensiv begleitet. Seit 1980 ist er Mitherausgeber und Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zum Planungs- und Umweltrecht.

  • Dr. Ralf Brüning

    Geschäftsführer, Dr. Brüning Engineering

    Seit 1991 beschäftigt sich Ralf Brüning mit der Entsorgung von Elektr(on)ikaltgeräten. 1996 initiierte er, aufgrund fehlender gesetzlicher Regelungen und der damit verbundenen Verunsicherung der beteiligten Kreise, eine VDI - Richtlinienarbeit (VDI 2343) zur Thematik: „Recycling von elektr(on)ischen Geräten “, die er bis heute leitet. Diese hat sich zwischenzeitlich zu einem der größten Richtlinienausschüsse beim VDI mit über 120 Mitgliedern aus allen betroffenen Kreisen (wie z. B. Logistiker, Entsorger, Hersteller, NGO, Verwaltungen, Juristen, Hochschulen, Berater etc.) entwickelt. Inhaltlich werden entlang der logistischen Kette in sieben Unterausschüssen die Kernpunkte Demontage, Logistik, Aufbereitung, Verwertung, Vermarktung und ReUse von Experten in Unterausschüssen mit dem Ziel bearbeitet, praxistaugliche und rechtskonforme Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

    Im Jahr 2003 gründete er die Firma Dr. Brüning Engineering, die sich mit der Initiierung, Planung und Durchführung nationaler und internationaler Industrie- und Forschungsprojekte im umwelt- und informationstechnischen Bereich beschäftigt. Zusätzlich war er von 2004 bis 2008 Lehrbeauftragter für Produktgestaltung an der Fachhochschule Gelsenkirchen und ist seit 2008 Lehrbeauftragter für Kreislaufwirtschaft und Entsorgungstechnik an der Technischen Universität Dortmund. Mehr als 80 deutsch- und englischsprachiger Publikationen zum Themenkomplex der Entsorgung von Elektr(on)ikaltgeräten runden das Bild ab.

  • Dr.-Ing. Otmar Deubzer

    Fraunhofer IZM Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration

    Otmar Deubzer studierte Medizin an der Universität Erlangen-Nürnberg, sowie Technischen Umweltschutz an der TU Berlin. Seit 1998 arbeitet Otmar Deubzer an der TU Berlin und am Fraunhofer IZM in Berlin. Von 1999 bis 2001 forschte er als Gastwissenschaftler an der Universität von Tokio zu den ökologischen, technischen und ökonomischen Auswirkungen des Bleiverbotes in elektrischen und elektronischen Geräten. Es folge die Promotion an der TU Delft in den Niederlanden.

    Seit 2005 führt Otmar Deubzer am Fraunhofer IZM die Bewertung der Ausnahmen von den Stoffverboten der RoHS- und der ELV-Richtlinie im Auftrag der Europäischen Kommission durch. Seit 2008 ist er zudem tätig als wissenschaftlicher Berater der Universität der Vereinten Nationen zum Thema Elektronikschrott. Von 2008 bis 2012 hatte Otmar Deubzer am Lehrstuhl Industrieller Umweltschutz der TU Cottbus zudem eine Gast- und Vertretungsprofessur.

  • Peter Cossé

    Director Environmental Affairs & Product Conformity (EMEA), Toshiba Europe GmbH

    Peter Cossé studierte an der Universität Bonn Geologie und war von 1987-1991 am Institut für Kommunalwissenschaften der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Umweltschutz zuständig. Seit 1991 leitet er den Bereich Umwelt und Produktkonformität bei der Toshiba Europe GmbH in Neuss. Zu seinen Kernaufgaben gehört der produktbezogene Umweltschutz, hier in den Produktbereichen PC (Laptops) und TV/DVD im europäischen Vertriebsgebiet sowie in Afrika und dem mittleren Osten.

    Seine Erfahrungen im Bereich Elektroaltgeräte reichen vom ersten Entwurf einer Elektronik-Schrott-Verordnung aus dem Jahre 1991, über die Entwicklung der WEEE-Richtlinie und des ElektroG sowie der Gründung der Stiftung ear einschließlich ihrer Regelsetzungsgremien bis hin zur aktuellen Auseinandersetzung mit dem WEEE-Recast und den Konsequenzen für das deutsche ElektroG in verschiedenen Arbeitskreisen von BITKOM und ZVEI.

  • Alexander Goldberg

    Vorstand stiftung elektro-altgeräte register

    Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Tätigkeiten für Anwaltskanzleien im In- und Ausland begann der Volljurist im Jahr 2003 als Projektmanager Recht und Öffentlichkeit bei der EAR Elektro-Altgeräte Register Projektgesellschaft b.R.. Von 2005 bis April 2010 war er Justitiar und Generalbevollmächtigter der stiftung ear. Zum 1. Mai 2010 wurde Alexander Goldberg zum Vorstand der stiftung ear berufen. Als Präsident des European WEEE Registers Network (EWRN) koordiniert er seit 1. Juli 2010 auch die Zusammenarbeit der europäischen Register.

  • Klaus Hieronymi


    Global Resource Efficiency Strategies Hewlett-Packard Corporation
     
    Klaus Hieronymi ist verantwortlich für „Global Resource Efficiency Strategies“. Zuvor war er als Umweltsprecher des Vorstandes in EMEA tätig. In dieser Funktion stand er dem Entscheidungsgremium für die Ausrichtung von HPs Umwelt-strategie, dem „Environmental Leadership Council“, vor und leitet seit 1998 den Bereich „Umweltmanagement“ für diese Region.
     
    Er veröffentlichte diverse wissenschaftliche Abhandlungen, insbesondere im Bereich Produktrücknahme und Herstellerverantwortung sowie der Ressourcenverfügbarkeit bzw. Ressourceneffizienz. Seit 2006 vertritt er HP im Aufsichtsrat der European Recycling Platform (ERP), dem einzigen pan-europäischen Rücknahmesystem für Elektroaltgeräte, gegründet von Braun-Gillette, Electrolux, HP sowie Sony.
     
    Nach dem Studium der Geologie, Lagerstättenkunde und Betriebswirtschaft in Deutschland, Österreich und Südafrika kam Klaus Hieronymi 1983 zu HP. Er hatte verschiedene Positionen im Vertrieb und Marketing in Europa und Asien inne bevor er in den Bereich Umwelt wechselte.  
  • Eva Hink

    Eva Hink, K&L GmbH

    Eva Hinkstudierte „International Business“ an der Akademie für Internationales Management in Stuttgart sowie der University of Northumbria in Newcastle. Sie nahm verschiedene Funktionen als Betriebswirtin wahr, bevor sie im Mai 2010 bei der K&L GmbH als Berater und Projektmanager für REACH und RoHS startete. Sie betreut sowohl nationale als auch internationale Firmen bei der Umsetzung der Verpflichtungen in verschiedensten Projekten und ist Mitglied in verschiedenen Arbeitskreisen der Industrie für den produktbezogenen Umweltschutz. 

  • Hans-Jochen Lückefett

    Vorsitzender der Geschäftsführung, K&L GmbH

    Hans-Jochen Lückefett ist Rechtsanwalt, Ministerialrat a.D. und Vorsitzender der Geschäftsführung der K&L GmbH, einem Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Schwerpunkt auf EU Gesetzgebung im Umweltbereich. Er gehörte elf Jahre als Beamter der Landesverwaltung Baden-Württemberg mit Positionen u.a. im Innen- und Staatsministerium an, bevor er anschließend fünfzehn Jahre für Hewlett Packard in Deutschland und in Brüssel arbeitete, u.a. als Geschäftsführer für Finanzen und Verwaltung und als Government Affairs Director Europe.

  • Dr. Hans-Bernhard Rhein

    Geschäftsführer Umweltkanzlei Dr. Rhein Beratungs- und Prüfgesellschaft mbH

    Dr. Hans-Bernhard Rhein ist Dipl.-Chemiker und u.a. öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Elektrogeräteentsorgung. Nach langjähriger Tätigkeit als Umweltsachverständiger der DEKRA gründete er 1998 sein eigenes Sachverständigenbüro, das er heute als Geschäftsführer unter dem Namen „Umweltkanzlei Dr. Rhein Beratungs- und Prüfgesellschaft mbH“ leitet. Schwerpunkt bildet seine Beratungs- und Gutachtertätigkeit im Bereich abfallwirtschaftlicher Produktverantwortung und im Technischen Produktrecht und der Produktsicherheit. „Der Abfallbeauftragte“ ist eine Loseblattsammlung, die von ihm herausgegeben wird, außerdem ist er Mitglied in vielen Facharbeitskreisen und Beiräten sowie im Vorstand des Sachverständigenvereins USV e.V.

  • Dr. Thomas Rummler

    Ministerialdirigent, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

    Dr. Thomas Rummler ist Ministerialdirigent im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und leitet seit 2005 die Unterabteilung „Abfallwirtschaft“. Zuvor leitete er seit 1990 das Referat „Produktverantwortung, Vermeidung und Verwertung von Produktabfällen“ im BMU. Von 1987 bis 1990 war Dr. Rummler im BMU als Persönlicher Referent des Parlamentarischen Staatssekretärs und als Leiter des Ministerbüros in Berlin-Ost tätig.

    Von 1983 bis 1987 arbeitete er im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, davon seit 1984 als Persönlicher Referent des Staatssekretärs. Zuvor war er nach Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften und des Juristischen Referendariats von 1982 bis 1983 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für internationales und ausländisches Privatrecht der Universität zu Köln beschäftigt.

  • Markus Stutz

    EMEA Environmental Affairs Manager, Dell GmbH

    Markus Stutz ist zuständig für das Monitoring und Tracking der europäischen Umweltgesetzgebung und der Marktanforderungen (Umweltzeichen, grüne Beschaffung). Hierbei fungiert er als Schnittstelle zu den deutschen und europäischen Branchenverbänden, führt das Thema PCF (Product Carbon Footprint) weltweit und ist der führende Experte für Umweltstandardisierung.

    Vor seinem Eintritt bei Dell im November 2005 war er Gruppenleiter Umwelt der International & Environmental Technology Group von Motorola. Markus Stutz hat einen Abschluss in Umweltnaturwissenschaften der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, Schweiz.

  • Dr.-Ing. Joachim Schmidt

    Dr.-Ing. Joachim Schmidt

    Joachim Schmidt studierte Maschinenbau an der TU Clausthal, TU Hannover und am Georgia Institute of Technology in Atlanta, USA. 1981 promovierte er an der TU Braunschweig.

    Von 1982 bis 2011 war Joachim Schmidt in verschiedenen leitenden Positionen bei der Blaupunkt GmbH und der Robert Bosch Car Multimedia GmbH im Bereich Fertigung von Elektronikprodukten tätig. Während der Entstehung der WEEE und der RoHS und danach war er Mitglied verschiedener Arbeitskreise zum Thema „Elektrogeräte und Produktverantwortung“ des niedersächsischen Umweltministeriums und koordinierte die Einführung von WEEE, RoHS, ELV und REACh bei Blaupunkt und Robert Bosch Car Multimedia.

    Seit 2009 ist Joachim Schmidt nebenberuflich als Consultant bei Hellmann Process Management GmbH&Co KG in Osnabrück tätig.

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